{"id":5777,"date":"2013-07-03T11:24:04","date_gmt":"2013-07-03T08:24:04","guid":{"rendered":"http:\/\/iyonize.com\/?page_id=5777"},"modified":"2013-07-03T11:24:04","modified_gmt":"2013-07-03T08:24:04","slug":"gulet","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/yachtworks.info\/de\/gulet\/","title":{"rendered":"The Gulet"},"content":{"rendered":"<p><em>&#8222;La goletta fu una delle piu belle imbarcazioni fra le tante che popolavano i nostri mari all&#8217;epoca della marina a vela.&#8220;<\/em><\/p>\n<p><em><\/em><em>\u201cDie Gulet war eines der sch\u00f6nsten Schiffe, die im Zeitalter der Segelschifffahrt auf unseren Meeren unterwegs waren.\u201d<\/em><br \/>\nDieses Zitat, zusammen mit einigen Zeichnungen, stammt aus dem hervorragenden Buch \u201cVele Italiane della Costa Occidentale\u201d von S. Bellabarba und E. Guerreri, erschienen im Hoepli-Verlag 2002 in Mailand.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/yachtworks.info\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Lubnan_Gulet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Lubnan_Gulet\" src=\"http:\/\/yachtworks.info\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Lubnan_Gulet.jpg\" width=\"600\" height=\"395\" \/><br \/>\n<\/a><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" cellspacing=\"5\" cellpadding=\"0\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td bgcolor=\"#CCCCCC\">Die obige Abbildung zeigt eine libanesische Fracht-Gulet unter Segeln. Ihre L\u00e4nge ist sch\u00e4tzungsweise 100 Fu\u00df (etwa 30,5 m). Genau genommen handelt es sich nicht um eine Gulet im eigentlichen Sinn wegen des Platthecks und des au\u00dfen angebrachten Steuerruders. Typisch f\u00fcr die Marconi-Takelung \u00fcberragt der Mastbaum des Hauptmastes das Heck um etwa 15 Fu\u00df, w\u00e4hrend dies bei Gaffeltakelung nur unwesentlich der Fall w\u00e4re. Achten Sie auf den m\u00e4chtigen Bugspriet und die \u201cvelene\u201d (Stagsegel). Die kleine Figur direkt vor dem Haupt-\u201cGalgen?\u201d ist der Steuermann, der das riesige Schiff mit einer Pinne steuert. Dieses sehr ausgewogene Segelschiff hat auch einen ziemlich steilen Steven<br \/>\nAbbildung:\u00a0<em>H.M.Denham, The Eastern Mediterranean (Das \u00f6stliche Mittelmeer),\u00a0<\/em><em><br \/>\n<\/em><em>John Murray, London, 1964<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die Gulet ist ein im Mittelmeer verbreiteter Fracht- und Fischerbootstyp. Noch heute wird die Gulet im \u00f6stlichen Mittelmeer gefahren, und Bodrum ist das Zentrum des Holzbootsbaus in der T\u00fcrkei. Viele Bootsdesigner haben sich von den Linien der Gulet inspirieren lassen, darunter so ber\u00fchmte Designer wie der Brite Laurent Giles. Und doch erreichen im Ausland gebaute Gulets nicht unbedingt das Flair der legend\u00e4ren, von traditionellen Meistern gebauten Gulets aus Bodrum.<\/p>\n<p>Viele Dinge gilt es zu beachten, wenn man eine Gulet in Auftrag geben will \u2013 vor der Auftragsvergabe, w\u00e4hrend der Bauphase und nat\u00fcrlich als stolzer Besitzer der Gulet. Hier einige wichtige Punkte:<br \/>\n\u2022 Traditionell werden Bodrum-Gulets Pinie auf Pinie aus dem Holz der T\u00fcrkischen Kiefer (Pinus brutia Ten.) hergestellt, einem in der Provinz Mu\u011fla sehr verbreiteten Nadelholz. Kiefer ist keine sehr widerstandsf\u00e4hige Holzart, und Gulets aus Kiefernholz sind anf\u00e4llig f\u00fcr F\u00e4ule, ganz besonders, wenn die L\u00fcftung nicht ausreichend ist. In letzter Zeit finden zunehmend tropische H\u00f6lzer wie Khaya oder Sapelli im Bootsbau Verwendung, besonders beim Innenausbau. Das Boot ganz aus solchem Holz herzustellen, bietet sich jedoch nicht an, und f\u00fcr Kiel, Steven, Spanten und Stringer sollte geeigneteres Holz benutzt werden.<br \/>\n\u2022 Da es keine biegung mehr gibt, werden Spanten und Steven in der Regel laminiert. Werden die Planken in traditioneller Weise gekalfatert, ist das Ergebnis eine Mischbauweise, die meist nicht zufriedenstellt.<br \/>\n\u2022 Im traditionellen Bootsbau werden galvanisierte Eisenn\u00e4gel, Eisenbolzen und Schienenschrauben verwendet. Bronze oder Kupfer ist un\u00fcblich. Das Eisenmaterial h\u00e4lt durchschnittlich etwa 10-15 Jahre. Dementsprechend m\u00fcssen Besitzer die Planken rechtzeitig neu befestigen, um zu verhindern, das das Boot leckt und \u201caufweicht\u201d.<br \/>\n\u2022 In letzter Zeit sieht man manchmal h\u00e4ssliche Aufbauten und seeuntaugliche \u201cwulstige\u201d Hecks an diesen pr\u00e4chtigen Schiffen, die allein dem Zweck dienen, noch mehr zahlende Passagiere unterbringen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es gibt noch viele Aspekte, die zu beachten sind, wenn man den Kauf einer neuen oder gebrauchten Gulet erw\u00e4gt. Wir von yachtWORKS freuen uns darauf, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, sowohl in der Planungsphase als auch bei der Beaufsichtigung der Konstruktion eines solch wunderbaren Segelschiffs auf einer Bodrumer Werft. Wir garantieren Ihnen ein Juwel, um das Sie jeder beneiden wird, der ein Auge f\u00fcr \u00c4sthetik und ein Herz f\u00fcrs Segeln hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/yachtworks.info\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Gulet11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Gulet1\" src=\"http:\/\/yachtworks.info\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Gulet11.jpg\" width=\"200\" height=\"155\" \/><br \/>\n<\/a><em>Die \u201cgoletta\u201d, wie Edouardo Guerreri sie sah. Es handelt sich um einen zweimastigen Schoner, dessen Geschwindigkeit, wie bei allen Schonern, sich aus dem \u00fcberkragenden Hauptsegel und den zahlreichen Kl\u00fcvern ergibt. Sie hat den Bug eines Klippers, fast vertikal unter der Wasserlinie, und auch ein Klipper-Heck. Das Deck ist flach und betont so den besonders sch\u00f6nen Sprung<\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;La goletta fu una delle piu belle imbarcazioni fra le tante che popolavano i nostri mari all&#8217;epoca della marina a vela.&#8220; \u201cDie Gulet war eines der sch\u00f6nsten Schiffe, die im Zeitalter der Segelschifffahrt auf unseren Meeren unterwegs waren.\u201d Dieses Zitat,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"template-blank-canvas.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-5777","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yachtworks.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5777"}],"collection":[{"href":"http:\/\/yachtworks.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/yachtworks.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yachtworks.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yachtworks.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5777"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/yachtworks.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/5777\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yachtworks.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5777"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}